Was habe ich in all den Jahren ohne dich eigentlich gemacht,
als Tage noch tagelang waren, wie hab' ich sie nur rumgebracht?
Ohne Spielzeug zu reparieren, ohne den Schreck der Nerven zehrt,
ohne mit Dir auf allen Vieren durch's Haus zu traben als dein Pferd?
Keine ruhige Minute ist seitdem mehr für mich drin.
Und das geht so, wie ich vermute, bis ich hundert Jahre bin.
Du machst dich heut' in meinem Leben so breit dass ich vergessen hab',
was hat es eigentlich gegeben, damals als es dich noch nicht gab ?
Damals glaubt' ich alles zu wissen, bis du mir die Gewissheit nahmst,
Nie glaubt' ich etwas zu vermissen, bis an den Tag, an dem du kamst.
Das Haus fing doch erst an zu leben seit dein Krakeelen es durchdringt,
seit Türen knall'n und Flure beben und jemand drin Laterne singt.
Früher hab ich alter Banause Möbel verrückt, verstellt, gedreht,
ein Haus wird doch erst ein Zuhause, wenn eine Wiege darin steht!
Tiefen und Höh'n hab' ich ermessen, Ängste und Glück war'n reich
beschert,
das war ein leises Vorspiel dessen, was ich mit dir erleben werd' !
Denn du kommst und gibst allen Dingen eine ganz neue Dimension,
und was uns nun die Jahre bringen mess ich an dir, kleine Person!

Lieber Jérôme, liebe Johanna,
auf diesen Seiten möchten wir im laufe der Zeit einige Stationen eurer Kindheit festhalten. Es ist von uns so gedacht, dass diese Homepage nie fertiggestellt sein wird. Wir werden sie in unregelmäßigen Abständen mitmit Bildern, Texte erweitern.
Wir hoffen, euch gefällt diese Seite und seid stolz darauf so eine Homepage zu besitzen.
Wir möchten uns bei euch beiden, natürlich auch bei Isabelle für die lauten, stressigen, sorgevollen aber auch wunderschönen Stunden bedanken, die ihr drei uns in den letzten Jahren geschenkt habt. Reinhard Mey hat es in seinem Lied "Keine ruhige Minute" nicht besser sagen können.
Vielen Dank!
September 2006
Nicolette und Stefan Burger